Regeln
Teilnehmer bzw. Mitspieler beim JVP Soccercup dürfen
nicht Älter als 35 Jahre sein.
ACHTUNG beim Landesfinale AUSWEISKONTROLLE
Regel 1 - Spielfeld
Das Spielfeld ist ein mit Linien oder Holzbanden begrenztes Rechteck, dessen Länge nicht unter 25 Meter und dessen Breite nicht unter 15 Meter betragen soll. Die Höchstmaße sollten 60x30 Meter nicht überschreiten.
In der Mitte des Spielfeldes befindet sich der Mittelpunkt für die Durchführung des Anstoßes.
Das Richtmaß für eine Bande beträgt ca. 1,20m.
Die Torlinie ist bei spielen mit Bande nur zwischen den Torpfosten in deren Breite gekennzeichnet; bei Spielen ohne Bande sind die Seitenout- und Toroutlinien wie beim Fußball zu markieren.
Der Strafraum ist als Halbkreis mit 7 Meter Radius zu markieren. Alle Vergehen der verteidigenden Partei innerhalb dieses Halbkreises (laut Regel 12) werden mit einem 7-Meter-Strafstoß geahndet, der vom Strafstoßpunkt aus durchgeführt wird.
Der Strafstoßpunkt ist 7 Meter von der Mitte der Torlinie, im rechten Winkel davon, als Punkt zu markieren.
In der Mitte jeder Toroutlinie werden die Tore aufgestellt, die 5 Meter breit und 2,10 Meter hoch sind.
In Hallen mit fix vorhandenen Markierungen ist als Markierung des Strafraumes der Wurfkreis des Hallenhandball-Spielfeldes zugelassen, wenn der Abstand zwischen Torlinie und Wurfkreis-Markierung vor dem Tor sieben Meter beträgt, wobei eine Toleranz von plus 0,5 Meter zugelassen ist.
Regel 3 – Zahl der Spieler
Jede Mannschaft besteht aus einem Tormann und vier Feldspielern, außerdem können sechs Ersatzspieler (einschließlich des Tormannes) eingesetzt werden.
Bei Hallen, deren Spielfelder größer als 45x25 Meter sind, kann die Zahl der Spieler mit einem Tormann und fünf Feldspielern, dazu sieben Ersatzspieler (einschließlich des Tormannes) festgelegt werden. Der Spielertausch kann beliebig oft, jedoch nur in einer Spielunterbrechung erfolgen.
Ein Spielerwechsel darf in der letzten Minute nicht mehr durchgeführt werden. Wechseln außerhalb einer Spielunterbrechung wird mit einem indirekten Freistoß vom Mittelpunkt aus bestraft; dies unter Anwendung des Vorteils.
Regel 4 – Ausrüstung der Spieler
Die Spieler dürfen nur Schuhe tragen, die für das Spielen in Sporthallen zugelassen sind.
Regel 5 und 6 – Schiedsrichter und Schiedsrichter-Assistenten
Der Schiedsrichter hat für die genaue Einhaltung der Zeitausschlüsse zu sorgen. Bei Verwendung von Torrichtern ist einer von diesen mit dieser Aufgabe zu betrauen. Die Torrichter haben bei Spielen ohne Bande auch das Überschreiten der Seitenoutlinien durch den Ball zu kontrollieren, durch Heben der Fahne jedes erzielte Tor anzuzeigen und sich entsprechende Aufzeichnungen zu machen.
Regel 7 – Dauer eines Spieles
Die Spielzeit beträgt in der Regel zweimal fünfzehn Minuten. Sollten die technischen Voraussetzungen gegeben sein, kann eine Nettospielzeit vereinbart werden. Aus organisatorischen oder technischen Gründen können auch andere Spielzeiten, bzw. auch eine Bruttospielzeit vereinbart werden.
Der Schiedsrichter hat dafür zu sorgen, dass der Spielertausch raschest durchgeführt wird.
Regel 8 – Spielbeginn
Vor Spielbeginn wird um den Anstoß gelost. Der Gewinner des Loses entscheidet, in welche Richtung gespielt wird.
Der Ball ist im Spiel, wenn er mit dem fuß gestoßen wurde und sich nach vorne in die gegnerische Spielhälfte bewegt.
Aus einem Anstoß kann direkt ein gültiges Tor erzielt werden.
Bei der Durchführung des Anstoßes muss der Abstand des Gegners mindestens fünf Meter betragen.
Regel 9 – Ball in und aus dem Spiel
Jeder gegen die Bande gespielte Ball bleibt im spiel und kann daher von jedem Spieler sogleich wieder gespielt werden.
Nach einer Spielfortsetzung mit dem Fuß (Freistoß) ist der Ball im Spiel, wenn er mit dem Fuß gestoßen wurde und sich bewegt.
Beim Einwurf oder Eckstoß ist der Ball im Spiel, wenn der Ball die Hand verlassen hat; beim Abstoß durch den Tormann mit der Hand, wenn der Ball die Strafraumgrenze Richtung Spielfeld überschritten hat.
Lediglich das zweimalige Spielen des Balles durch den ausführenden Spieler nach einem Eckstoß, Freistoß, Einwurf und Strafstoß ist verboten.
Berührt der Ball die Hallenecke oder Teile der Überdachung, ist das Spiel wie folgt fortzusetzen:
a) Berührt der Ball die Hallendecke oder Teile der Überdachung, ist das Spiel mit Schiedsrichterball an der Stelle fortzusetzen, wo der Ball diese berührte.
Ist jedoch die Hallendecke so konzipiert, dass der Ball diese sehr oft berührt und sich dadurch ein Vorteil für eine Mannschaft ergeben sollte, kann auch folgende Spielfortsetzung gewählt werden.
b) Berührt der Ball die Hallendecke oder Teile der Überdachung, wird das Spiel mit einem indirekten Freistoß fortgesetzt, wo der Ball diese berührte.
Vor dem 1. Spiel muss mit allen teilnehmenden Mannschaften und dem Schiedsrichter festgelegt werden, wie das Spiel fortgesetzt wird.
Bei Spielen ohne Bande gelten die offiziellen Spielregeln für Fußball.
Regel 10 – Abseits
Die Abseitsregel ist zur Gänze aufgehoben.
Regel 12 – Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen
Die Bewertung verbotenen Spiels und unsportlichen Betragens erfolgt nach den offiziellen Spielregeln für Fußball (inklusive die so genannte „Zuspielbestimmung“). Infolge der größeren Gefährdung der Spieler sind strenge Maßstäbe anzulegen.
Neben dem Ausschluss für die gesamte Spielzeit (Zeigen der Roten Karte verpflichtend) ist ein einmaliger Zeitausschluss in der Dauer von zwei Minuten vorgesehen. Dieser einmalige Zeitausschluss ist durch Zeigen mittels blauer Karte zu verhängen.
Eine Zweiminutenstrafe erlichst, sobald eine numerisch geschwächte Mannschaft des ausgeschlossenen Spielers ein Tor erhält. Ein mit Spielstrafe bestrafter Spieler kann mit Ablauf von zwei Minuten bzw. sobald die numerisch unterlegene Mannschaft des ausgeschlossenen Spielers ein Tor erhält, sofort duch einen anderen Spoieler ersetzt werden. Dies gilt nicht, wenn con jeder Mannschaft ein Spieler ausgeschlossen ist. Wird ein Spieler mit einer roten Karte ausgeschlossen, ist dieser für das restliche Turnier nicht mehr spielberechtigt. Ein anderer Spieler kann nach zwei Minuten wieder eingesetzt werden. Erhält fdie numerisch geschwächte Mannschaft in der Ausschlusszeit ein tor, kann der Spieler sofort wieder eingesetzt werden. Dies gilt nicht, wenn von jeder Mannschaft ein Spieler ausgeschlossen ist. Der mittels roter Karte ausgeschlossene Spieler muss die Coachingzone verlassen. Der Schiedsrichter macht bei einem Totalausschluss einen Bericht an den Strafa des NÖFV.
In Abänderung der Entscheidung 4 und 5 des IFA Board zur Regel 12, kann bei folgenden Vergehen auch ein Zeitausschluss (blaue Karte) verhängt werden:
- Wenn nach Auffassung des Schiedsrichter ein Spieler, der auf das gegnerische Tor loszieht und eine offensichtliche Möglichkeit besitzt einen Treffer zu erzielen, von einem Gegner mit unerlaubten Mitteln, d.h. durch eine mit einem Freistoß (oder Strafstoß zu ahndende) Regelverletzung gestoppt und die Torchance der Mannschaft des angreifenden Spielers dadurch zunichte gemacht wird.
- Wenn ein Feldspieler (d.h. ein anderer Spieler als der Torhüter im eigenen Strafraum) durch absichtliches Handspiel die gegnerische Mannschaft am Torerfolg hindert oder eine klare Tormöglichkeit zunichte macht. Handelt es sich jedoch um eine Insultierung oder um ein besonders fahrlässiges Vergehen, hat selbstverständlich ein Ganzausschluss (rote Karte) mit Bericht an die zuständige Instanz zu erfolgen.
Regel 13 – Freistösse
Es gelten die offiziellen Spielregeln für Fußball mit der Ausnahme, dass die Entfernung des Gegners bei der Ausführung eines Freistosses mindestens fünf Meter betragen muss.
Der Ball ist im Spiel, wenn er mit dem Fuß gestoßen wurde und sich bewegt.
Regel 14 – Strafstoss
Der Strafstoss wird von Strafstosspunkt durchgeführt (siehe Regel 1). Mit Ausnahme des Tormannes, der sich auf der Torlinie aufzustellen hat, müssen alle Spieler, mit Ausnahme des Schützen, mindestens fünf Meter vom Strafstosspunkt entfernt (außerhalb des Strafraumes) Aufstellung nehmen.
Der Tormann muss mit dem blick zum Schützen auf seiner Torlinie zwischen den Pfosten bleiben, bis der Ball mit dem Fuß nach vorne gestoßen wurde. Er darf sich jedoch auf seiner Torlinie bewegen, bevor der Ball im Spiel ist.
Der Ball ist im Spiel, wenn er nach dem Pfiff des Schiedsrichters mit dem Fuß gestoßen wurde und sich nach vorne bewegt.
Regel 15 – Einwurf
Überschreitet der Ball zur Gänze die Seitenoutlinie oder die Bande, wird das Spiel mit einem Einwurf für die gegnerische Mannschaft an der Stelle fortgesetzt, wo der Ball aus dem Spiel kam. Die Entfernung des Gegners bei der Ausführung des Einwurfes muss mindestens zwei Meter betragen.
Nach einem Einwurf direkt zum eigenen Tormann, darf dieser den Ball nicht mit der Hand (Händen) berühren. Berührt der Tormann den Ball mit der Hand, ist auf indirekten Freistoß für den Gegner zu entscheiden. Spielfortsetzung = am Tatort.
Regel 16 – Abstoß
Der Abstoß ist von einem beliebigen Punkt des Strafraumes vom Tormann auszuführen. Der Ball kann durch Auswurf oder Ausschuss ins Spiel gebracht werden. Der Ball ist im Spiel, wenn er den Strafraum Richtung Spielfeld verlassen hat.
Aus einem Abstoß kann direkt ein gültiges Tor erzielt werden.
- Spielt der Tormann den Ball mit dem Fuß, ist ein direkt erzieltes Tor gültig!
- Spielt der Tormann den Ball mit der Hand aus, ist ein direkt erzieltes Tor nicht gültig. Das Spiel wird mit Abstoß fortgesetzt.
Grundlage dafür siehe Regel 10: Der Gegner kann mit der Hand kein gültiges Tor erzielen.
Regel 17 – Eckstoß
Bei Spielen mit oder ohne Bande ist der Eckstoß einen Meter von der Bandenecke in Verlängerung der Toroutlinie bzw. vom Schnittpunkt Toroutlinie und Seitenoutlinie auszuführen, wobei der Ball durch einwurf ins spiel gebracht wird.
Es kann direkt kein gültiges Tor erzielt werden.
Teilnehmer bzw. Mitspieler beim JVP Soccercup dürfen nicht Älter als 35 Jahre sein.
ACHTUNG beim Landesfinale AUSWEISKONTROLLE




